Schule Roggwil
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Aus dem Schulalltag

Im Puppentheater
Im Puppentheater

Am Donnerstag, 24.11. und Freitag, 25.11. besuchten einige Klassen des Zyklus 1 und 2 das Theater Chlämmerlisack, welches in unserer Aula aufgebaut war. Uns wurde das Märchen: "Des Kaisers neue Kleider" erzählt. Wir konnten schön gestaltete Holzfiguren, wundervolle Flötenklänge und lustige Szenen hören, sehen und geniessen.

Text von Sheila Kehrli

Waschtag wie vor 100 Jahren!
Waschtag wie vor 100 Jahren!

Die 1./2. Klassen C und D beschäftigen sich zurzeit mit dem NMG-Thema «Früher und Heute». Viele Gegenstände aus vergangenen Zeiten werden von den Kindern erforscht und ausprobiert. Beide Klassen durften in diesem Zusammenhang einen Waschtag wie vor 100 Jahren erleben. Es wurde fleissig Seife gerieben, Wäsche eingeweicht, geschrubbt und aufgehängt. Was für eine anstrengende Arbeit. Bestimmt wird das Wäschewaschen von Mami und Papi zu Hause nun etwas anders wahrgenommen und geschätzt…

Text von Sandra Augstburger

Lichterumzug
Lichterumzug

Am Dienstagabend, 15. November 2022 fand der Lichterumzug der Kindergartenkinder und 1./2. Klässler statt.

Der Regen hatte sich verzogen, so dass die Kinder trockenen Fusses und bei angenehmen Temperaturen die mit viel Einsatz geschnitzten Räbenlichter und gebastelten Laternen der Roggwiler Bevölkerung präsentieren konnten.

Die aus dem letzten Jahr bewährte Route führte über den Oberstufenpausenplatz, wo viele Zuschauer auf uns warteten, welche die bunten Lichter bewunderten. Es wurde auch eifrig und aus vollen Kehlen gesungen. Der Verkehrsdienst der Roggwiler Feuerwehr lotste die Kinderschar unfallfrei auch über die gefährlicheren Strassenabschnitte. Die Baugruppe hatte für die Absperrungen gesorgt. 

Zum Lohn gab es, nebst dem Applaus von den Zuschauern, Schoggi und Brot zur Stärkung.  

An dieser Stelle möchten wir allen Helferinnen und Helfern, welche mit grösseren und kleineren Einsätzen zum Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben, ganz herzlich danken. 

 

Das OK-Lichterumzug 

Text von Karin Lüdi

Kerzenziehen
Kerzenziehen

Es lag wiederum ein sehr markanter Geruch in den Gängen des Schulhaus 2 in diesen Tagen.

Im Keller wurden die Töpfe fürs Kerzenziehen eingefüllt. Der Duft von heissem Wachs schlich durchs Treppenhaus und animierte zum Besuch im Kellergeschoss.

Jeder Klasse standen in dieser Woche zwei Lektionen zur Verfügung, sodass jede Schülerin und jeder Schüler sich eine farbige Kerze ziehen konnte.

Abends gab es zusätzliche öffentliche Öffnungszeiten, welche rege genutzt wurden.

Wir bedanken uns bei Ursula Siegrist und Brigitte Haller für den speziellen Effort, den sie hier jedes Jahr leisten.

Wir freuen uns über die farbige Einstimmung auf die kommende Adventszeit und – pssst - verraten nicht, was das eine oder andere Grosi als Weihnachtsgeschenk erhalten wird.

Papiersammlung
Papiersammlung

Am 1. November waren die 5. bis 9. Klässler im Dorf mit Leuchtwesten und Handwagen unterwegs. Es fand die erste Papiersammlung für dieses Schuljahr statt. Mit neu einer Klasse mehr, ging das Sammeln flott. Einzig das Zusammenführen von den Sammelstationen zu den Containern dauerte in den Nachmittag hinein. Einige Schülerinnen und Schüler hatten grösseres Glück als andere und fanden bei den Zeitungsbündel auch kleine Süssigkeitensäckchen. Obwohl, für ein Znüni war wie immer gesorgt. Alle Beteiligten durften sich mit einem Schoggistängeli und einem Zackenweggli stärken. Wir hatten Wetterglück, nach einer leicht regnerischen Nacht verlief die Sammlung im Trockenen.

 

Wir bedanken uns bei der Bevölkerung von Roggwil für das bereitgestellte Altpapier. Mit dem Erlös aus der Sammlung können wir jedes Jahr spezielle Anlässe für unsere Klassen verwirklichen.

Erzählnacht in der 3./4. Klasse
Erzählnacht in der 3./4. Klasse

Am Freitag, 11. November 2022 organisierten die 3./4. Klassen der Schule Roggwil im Rahmen der Schweizerischen Erzählnacht eine Lesenacht. Rund 85 Kinder fanden sich am frühen Abend im Singsaal im Schulhaus 2 ein. Passend zum diesjährigen Thema «Verwandlung» erzählten die Lehrpersonen ein Buch. Die Kinder durften sich, wie in einem Atelier, für zwei Geschichten entscheiden und sich diese anhören. Nach diesem gemeinsamen Teil besammelten sich die Klassen in ihrem Klassenzimmer und gingen einem individuellen Programm nach. So wurde aus altem Wertlosmaterial etwas Neues kreiert, spannende Kurzgeschichten gelesen, im Bücher-Kaffee Tee geschlürft und man unterhielt sich dort über die gelesenen und gehörten Geschichten. Einige Zeit später ging es dann auch schon Richtung Schlafsack und Biwackmätteli. Das Pyjama wurde angezogen, die Zähne wurden geputzt und der Schlafplatz fertig eingerichtet. Es folgte noch eine Gute-Nacht-Geschichte im Kerzenschein und natürlich durfte auch ein Bettmümpfeli nicht fehlen. 
Um 06:45 Uhr klingelte dann auch schon wieder unser Wecker, die Schlafutensilien wurden zusammengepackt und es wurde ein leckeres Frühstück eingenommen. Anschliessend blieb den Schülerinnen und Schülern noch eine kurze Lesesequenz und dann war die Lesenacht 2022 auch schon wieder Geschichte. Es war eine kurze und abenteuerliche Nacht und eine aufregende Aktion, einmal im Klassenzimmer übernachten zu dürfen.

Text von Gabriel Wyss

 

Storycubes-Geschichte von Carlos:
«Es war einmal ein Ritter er wollte mit einem Zyklop kämpfen und viele Jahre später hat er gegen einen Zauberer gekämpft und er wurde zu einem Frosch. 17 Jahre lang war er ein Frosch und Rapunzel kletterte nach unten und küsste den Frosch und ratzfatz war er wieder ein Ritter und es gab ein schönes Ende.»

Storycubes-Geschichte von Olivia:
«Es war einmal in einem schönen Schloss. Da lebte ein Ritter der einen Freund wollte, also ging er in den Wald. Aber es schneite und er sass unter einem Baum und spielte Gitarre als ein Eichhörnchen vorbeikam. Sie machten zusammen viele Schneemänner und schrieben eine Geschichte. Der König las die Geschichte durch und sagte: “Beeindruckend!“. Und wenn sie immer noch leben, dann besuch sie unbedingt.»

Quand Lausanne rend visite à Roggwil / Als Lausanne Roggwil besuchte
Quand Lausanne rend visite à Roggwil / Als Lausanne Roggwil besuchte

 

Malgré un temps maussade en ce jeudi de novembre, une classe de Lausanne est venue passer quelques heures en compagnie de la classe de français 6ac. 

Sur le quai de la gare de Roggwil, les élèves excités comme des puces ont accueilli leurs correspondants lausannois avec un cri du cœur « Bienvenue à Roggwil ! » et des muffins cuisinés par la maman d’une élève.

Sans attendre trop longtemps, les deux classes se sont dirigées vers l’aire de jeux « Robinson » en forêt où ils ont commencé à échanger quelques mots en français et en allemand (on pouvait aussi parfois entendre parler anglais). Les unes s’aidaient d’un cahier de français pendant que les autres jouaient au foot, langage universel s’il en est.

Après quelques activités brise-glace coordonnées par les profs, les élèves ont pu s’attaquer à leur pique-nique. Là encore, il y eut distribution de gâteaux… Mais très vite, les footballeurs en herbe sont repartis sur leur terrain improvisé pendant que les autres investissaient l’aire de jeux, chantaient ou dansaient pour se réchauffer.

L’après-midi, la grande troupe est redescendue au village où l’attendait une visite en groupe mixte (francophones et germanophones) du village. En suivant 9 postes, les élèves devaient répondre à quelques questions sur le village, dessiner ou envoyer une carte postale à leurs professeurs.

A la fin du parcours dans la cour de récréation de l’école primaire, le dernier poste leur a demandé un dernier effort avant de recevoir un goûter bien mérité : ils ont découvert un nouveau jeu de ballon où les pieds n’étaient là que pour servir de but…

Malgré l’absence de soleil, ce fut une journée réussie, une journée sans cours (!).

 

 

Trotz der trüben Wetter machte eine Klasse aus Lausanne die Zugreise nach Roggwil, um ein paar Stunden mit der Französischklasse 6ac zu verbringen.

Auf dem Perron des Roggwiler Bahnhofs begrüssten die aufgeregten Schüler/innen ihre Brieffreund/innen aus Lausanne mit einem herzlichen «Bienvenue à Roggwil!»… und Muffins, die eine Mutter gebacken hatte.

Ohne lange zu warten, machten sich die zwei Klassen auf den Weg zum Robinson-Spielplatz im Wald. Dort begannen sie ein paar Wörter auf Deutsch und Französisch zu wechseln (Englisch war auch ein bisschen zu hören). Einige halfen sich mit dem Franz-Heft, während die anderen Fussball spielten - eine universelle Sprache, wenn man so will.

Nach ein paar von den Lehrpersonen organisierten, eisbrechenden Aktivitäten, konnten sich die Schüler/innen mit ihrem mitgebrachten Picknick verpflegen. Es wurden auch weitere Kuchen verteilt. Sehr bald kehrten die kleinen Fussballer zurück zum Ball, während die anderen den Spielplatz erkundeten, sangen oder tanzten, um sich zu erwärmen.

Am Nachmittag lief die grosse Gruppe ins Dorf zurück. Dort absolvierten sie in gemischt-sprachigen Gruppen einen Parcours mit verschiedenen Posten. An neun Stationen mussten die Schüler/innen Fragen über das Dorf beantworten, zeichnen oder Postkarten zu Ihren Lehrpersonen schicken. 

Der Schluss des Parcours lag auf dem Pausenhof der Primarschule. Dort mussten sie eine letzte Anstrengung unternehmen, um den Zvieri zu verdienen: Sie entdeckten ein neues Spiel, wo die Füsse nur als Tor gebraucht wurden…

Trotz der fehlenden Sonne war es ein gelungener Tag, ein Tag ohne Unterricht und doch mit viel Lerngelegenheiten.

Text von Audrey Hutmacher

 

Französisch-Begegnung in Freiburg
Französisch-Begegnung in Freiburg

Die Klassen 5a, 5b und 5c sind der Partnerklasse aus Vésenaz (GE) am Dienstag, 18. Oktober zum ersten Mal in Freiburg begegnet.

Après un trajet d’une heure et demie en train, nous sommes arrivés à Fribourg où notre classe partenaire attendait déjà le bus pour aller aux chemins de fer du Käserberg. Les 48 élèves des deux régions ont alors déjà commencé à échanger quelques mots. Je crois que j’ai entendu à peu près toutes les langues du monde se croiser dans ce joyeux brouhaha. 

Dans le quartier de Granges-Paccot, le chemin de fer du Käserberg présente une maquette de trains miniatures qui a été construite pendant 17 ans. Les élèves divisés en deux groupes mixtes romands et suisse-allemand ont visité la maquette avec pour mission de répondre à un questionnaire (questions en français et réponses en allemand ou inversement) sur ce qu’ils pouvaient voir. Pendant ce temps, l’autre moitié pouvait voir un film expliquant les différentes étapes de la construction et le fonctionnement de la maquette.

Après la visite, le groupe a rejoint en bus puis à pied le parc du Guintzet qui surplombe la ville de Fribourg. Affamés, tous se sont jetés sur leur sandwichs et autre délicatesse tirés du sac à dos. 

Enfin, les chers petits ont pu se défouler, jouer et courir. Roggwil devait attraper Vésenaz puis inversement. Il a fallu retrouver l’animal imité par un autre élève. Les jeux comme une tyrolienne, des balançoires ou un toboggan en ont aussi attiré plus d’un. 

La journée s’est terminée sur une petite marche pour descendre à la gare. Quelques élèves ont échangé leurs adresses puis les classes se sont séparées sur un grand «Au revoir/ Auf Wiedersehen!»

L’aventure n’est pas terminée : pendant l’année scolaire, les élèves échangeront via un blog et au mois de juin, une nouvelle rencontre est prévue, cette fois à Bienne / Biel, autre ville bilingue de Suisse.

 

TREFFEN MIT UNSERER PARTNERKLASSE AUS VÉSENAZ

Nach einer eineinhalbstündigen Zugfahrt kamen wir in Freiburg an. Dort wartete unsere Partnerklasse bereits auf den Bus, um mit uns zu den Käserbergbahnen zu fahren. Die 48 Schülerinnen und Schüler aus beiden Regionen begannen dann auch schon ein paar Worte auszutauschen. Ich glaube, ich habe so ziemlich alle Sprachen der Welt gehört, die sich in diesem fröhlichen Tohuwabohu kreuzten.

Im Stadtteil Granges-Paccot zeigt die Käserbergbahn ein Modell dieser Eisenbahn, an dem während 17 Jahre gebaut wurde. Die in zwei gemischte französisch- und deutschsprachige Gruppen aufgeteilten Schülerinnen und Schüler besichtigten das Modell mit der Aufgabe, anschliessend einen Fragebogen (Fragen auf Französisch und Antworten auf Deutsch oder umgekehrt) zu beantworten, über was sie sehen konnten. Währenddessen konnte die andere Hälfte einen Film sehen, der die verschiedenen Etappen des Baus und die Funktionsweise des Modells erläuterte.

Nach der Besichtigung erreichte die Gruppe mit dem Bus und dann zu Fuss den Park Guintzet, der hoch über der Stadt Freiburg thront. Hungrig stürzten sich alle auf ihre Sandwiches und andere Köstlichkeiten aus dem Rucksack.

Schliesslich konnten sich die Schülerinnen und Schüler austoben, spielen und rennen. Roggwil musste Vésenaz fangen und umgekehrt oder man musste das Tier erraten, das von einem anderen Schüler imitiert wurde. Auch die Spielgeräte wie eine Seilbahn, Schaukeln oder eine Rutsche lockten viele an.

Der Tag endete mit einem kleinen Spaziergang hinunter zum Bahnhof. Einige Schüler tauschten ihre Adressen aus und dann trennten sich die Klassen mit einem großen "Au revoir/ Auf wiedersehen!".

Das Abenteuer ist noch nicht zu Ende: Im Laufe des Schuljahres werden sich die Schülerinnen und Schüler über einen Blog austauschen und im Juni ist ein weiteres Treffen geplant, diesmal in Biel / Bienne, einer anderen zweisprachigen Stadt in der Schweiz.

Text: Frau A. Hutmacher




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