Schule Roggwil
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Aus dem Schulalltag

Die 8a auf dem Gemmipass
Die 8a auf dem Gemmipass

Nachdem Johann Wolfgang von Goethe, Jules Verne und Mark Twain den Gemmipass bereits besucht hatten, war es am 08. September 2022 für die Klasse 8a aus Roggwil so weit. Unweit des Nordportals des Lötschbergtunnels und des ehemaligen streng geheimen «Bundesratsbunker K20» starteten wir unser Abenteuer. Von Kandersteg Sunnbüel aus bewältigen wir die ersten 500 Höhenmeter Richtung Passhöhe bequem mit der Luftseilbahn, zumal diese aus luftiger Höhe einen einmaligen Einblick in das malerische Gasterntal gewährt.

 

Die ersten Meter der Wanderung über den Gemmipass verlaufen noch in Kanton Bern und führten uns an das, in einem wilden Arvenwäldchen liegende, Arvenseeli. Dem Arvenseeli hatte der heisse und trockene Sommer stark zugesetzt, so dass es bis auf den Grund ausgetrocknet war und das geplante Bootsrennen ins Wasser fiel. Not macht bekanntlich erfinderisch, so zieren nun zahlreiche Steintürmchen mit beachtlichen Höhen von fast zwei Metern den kargen Seeboden.

 

Nach dem Mittagshalt am «Seeli» überschritten wir bald einmal die Kantonsgrenze ins Wallis. Die ersten Meter im Wallis sind die Anstrengendsten der ganzen Wanderung. So führt der Weg steil bergauf, am historischen Berghotel Schwarenbach vorbei hinauf zum Daubensee. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a meisterten diese Herausforderungen jedoch mit Bravour. Einige Jugendliche rannten sprichwörtlich in ihre Gespräche vertieft den Berg hinauf, dass wir Lehrkräfte uns vorsehen mussten, mithalten zu können.

 

Am Daubensee erwartete die Klasse zweierlei Beschäftigungsmöglichkeiten. So ist der Daubensee unter «Profi-Schiefern» ein echter Geheimtipp, bis zu 20-mal konnten einzelne die Steine übers Wasser hüpfen lassen. Wem dies weniger zusagte, erfreute sich an der imposanten Berglandschaft und teilte seine Eindrücke umgehend via Social Media mit seinen Liebsten. Denn auch dafür ist der Daubensee optimal gerüstet, so verfügt er schliesslich über einen eigenen Snapchat-Filter.

 

Mit dem leckeren Abendessen im Panoramarestaurant in Aussicht liessen sich die letzten 40 Minuten Wanderung bis zur Unterkunft ohne weiteres bewältigen. Auf einer gut 100 Meter hohen Felswand thronend gewährt das Berghotel Wildstrubel einmalige Ausblicke in die Walliser Alpen. Davon konnte man sich bei jedem Bissen des grandiosen Pasta Festivals beim Abendessen überzeugen. Überwältig mit zahlreichen neuen Eindrücken ging es für die Klasse 8a pünktlich um 22:30 ins Bett.  

 

Am nächsten Morgen war kein Weckdienst mehr nötig, zumal unmittelbar vor der Tagwache ein Helikopter der Air-Glacier zehn Meter neben der Unterkunft zwei Bauarbeiter absetzte. Die Helikopter begleiteten uns bis zum Frühstück und flogen im Akkord alle zwei Minuten Beton auf die Baustelle neben der Unterkunft, bevor sie sich anschliessend in einem atemberaubenden Steilflug zurück ins Tal stürzen. Bei so einem Spektakel schmecken Gipfel, Nutella und Kaffee natürlich noch besser.

 

Der Heimweg führte uns übers Leukerbad zurück nach Roggwil. Im Leukerbad legten wir dank der Unterstützung von Jugend+Sport einen Zwischenstopp in der Therme ein, wo man sich wahlweise in den unterschiedlichen Sprudelbädern von den Strapazen des Vortrages erholen konnte oder wie dies zahlreiche Schülerinnen und Schüler taten, weitere Abenteuer auf den Wasserrutschen erleben.

Lagerbericht 9a

Wir, die 9a der Oberstufe, verbrachten die Lagerwoche im Bieler Seeland. Als eingefleischte SportlerInnen waren wir mit dem Fahrrad die ganze Woche unterwegs. Unsere Unterkunft bezogen wir im Pfadiheim Akkon in Grenchen. So fuhren wir am Montag von Roggwil nach Grenchen, besuchten unterwegs den Uferpark Attisholz und verbrachten den Nachmittag in der überaus grossen Badi in Grenchen. Der Sprungturm und die Rutschbahn wurden dabei rege genutzt. Die Spaghetti am Abend füllten unsere Energiespeicher wieder auf. Bei Frisbee und Gesprächen ums Lagerfeuer liessen wird en Abend ausklingen.

Am Dienstag starteten wir um 9:00 Uhr nach Biel. Anstelle der Bergstrasse nahmen wir das Funiculaire, welches uns hoch über den Bielersee nach Magglingen brachte. Dort durften wir einen OL absolvieren und uns von einem richtig harschen Gewitter überraschen lassen. Einige schafften es dabei nicht mehr trocken zum Ziel. Die Stimmung bei der anschliessenden Wanderung bei Regen zur Twannbachschlucht konnte daher nur mit ordentlich Musik angehoben werden. Die Schlucht selbst war wiederum sehr hübsch. Von Twann aus genossen wir die Schifffahrt zurück nach Biel, wo wir unsere Velos sattelten und hungrig nach Hause fuhren. Dort gab es herrliche Hamburger, gegrillt von unserem Chefbrutzler und Begleiter Herr Jungen.

Am Mittwoch stand eine 62km lange Velotour über Lyss, Aarberg, dem Aare-Hagneck-Kanal entlang zum Bielersee und wieder zurück an. Das Wetter war herrlich und die Etappen zu 99% flach. Nur die 200m lange 14% Steigung kurz vor Sutz war richtig streng. Am Abend wurden wir mit einem Moser'schen Curry verwöhnt.

Am Donnerstag besuchten wir (diesmal mit dem Zug) die Swissskills in Bern. Es war ausserordentlich spannend aber auch ziemlich voll. Nach der Rückreise gaben wir uns einer Partie Minigolf hin und freuten uns auf den Filmabend. Zur Überraschung aller fand diese nicht im Lagerhaus selbst, sondern im Kino Rex in Grenchen statt. Herr Moser liess da etwas seine Beziehungen spielen und so hatten wir das ganze Kino für uns allein. So schauten wir auf der grössten Leinwand des Kantons bei Popcorngeknabber den Streifen „Top Gun - Maverick“. Ein toller Abschluss. 

Auf der Rückreise am Freitag waren dann die Sportaktivitäten der Woche langsam spürbar und wir rollten eher still aber zufrieden zurück nach Roggwil. Es war eine Superwoche.

Landschulwoche der 5/6a und 5/6e in Schönried
Landschulwoche der 5/6a und 5/6e in Schönried

Am Montag bestiegen 38 aufgeregte Kinder und 2 Lehrerinnen den Car in Richtung Schönried. In Schönried angekommen, mussten wir zuerst mitsamt Gepäck eine halbe Stunde zum Haus hochlaufen. Als wir das geschafft hatten, begrüssten uns Frau Derrer mit ihrem Mann Christoph und den Kindern Freya und Elin. Auch Pia, unsere Köchin, und Samuel und Michelle, unsere Helfer, waren bereits da. Sogleich konnten wir unsere Zimmer in Beschlag nehmen, zuerst mussten aber die Betten bezogen werden. Für manche Kinder war dies die schwierigste Aufgabe des Tages.

Nach einer kurzen Erkundung des Hauses und des Spiel-und Sportplatzes machten wir uns auf zur Brätelstelle. Wir mussten nochmal eine halbe Stunde hochlaufen, wurden aber mit einer schönen Brätelstelle am Bach belohnt. Während wir auf die Glut warteten, suchten wir Stecken fürs Schlangenbrot. Es gab dazu feine Pouletschenkel, Gurken, Zucchetti, Tomaten, Rüebli und Kohlrabi. Bereits etwas müde kehrten wir zum Haus zurück. Dort hatten wir noch etwas Zeit zum Spielen, bevor wir uns bettfertig machen mussten. Viel Schlaf fand niemand in dieser Nacht, es wurde bis spät in die Nacht geschwatzt.

Nach dem Frühstück am Dienstag fuhren wir mit dem Zug nach Zweisimmen und dann mit Gondeln auf den Rinderberg. Oben gab es eine tolle Indoor-Spiellandschaft, auf der zweistündigen Wanderung zum Horneggli gab es viele Mückenschwärme, aber die Aussicht war fantastisch. Müde vom erneuten Hochlaufen zum Haus kamen wir am Abend wieder zum Haus, wo feine Älplermaccaroni auf uns warteten.

Am Mittwoch durften wir ein bisschen ausschlafen, Frühstück gab es bis 9 Uhr. Am Morgen schrieben wir Postkarten an unsere Familien. Am Mittag stiegen wir in den Zug nach Gstaad ins Hallenbad. Es hatte eine tolle Rutschbahn und ein Sprudelbad. Alle hatten viel Spass!

Es war noch Jamies Geburtstag, deshalb gab es heute feine Fajitas zum Znacht und später noch Schokoladenkuchen.

Am Donnerstag war das Wetter nicht so gut, deshalb blieben wir beim Haus. Wir lernten Jassen, machten Papierflieger, Fitness mit Samuel und spielten "Capture the Flag". Zum Zmittag gab es feine Spaghetti mit Fleischsauce. Am Nachmittag lösten wir in Gruppen ein Quiz und am Abend gab es eine coole Talentshow mit Klavier, Tanz, Gymnastik und Gesang.

Am Freitagmorgen mussten wir noch das ganze Haus putzen. Zum Zmittag gab es Resten und eine feine Gerstensuppe. Dann machten wir uns auf den Weg runter zum Car Parkplatz. Diesmal machte es viel Spass, die Koffer den Weg runterzurollen! Im Car nach Roggwil schliefen ganz viele ein. Sie mussten wohl etwas Schlaf nachholen!

 

Text: Monika Webster und Luisa Wüthrich

Zu Besuch bei den Schildkrötenspezialisten in unserem Dorf
Zu Besuch bei den Schildkrötenspezialisten in unserem Dorf

Am Montagnachmittag, 12. September 2022 machten wir uns voller Vorfreude zu Fuss auf den Weg zu Schildkrötenspezialisten. Unweit der Buchägertenbahnstation wurden wir herzlich von Frau Geiser und Herrn Rufer empfangen. Anhand einer informativen Powerpoint- Präsentation erfuhren wir viel Wissenswertes über die Schildkröten. Hast du gewusst, dass es schon vor über 220 Millionen Jahren Schildkröten gab? Dass sie gerne Löwenzahnblätter und Unkraut fressen? Dass sich die Panzer der Landes- und Meeresschildkröten in der Form unterscheiden? Der Höhepunkt unseres Ausfluges war zweifellos das Tummeln im Schildkrötengarten. Es leben dort 122 europäische Schildkröten. Nein, 126! Die Kinder entdeckten nämlich 4 ganz kleine Schildkrötenkinder, die bis anhin sogar den Spezialisten verborgen blieben. Das war eine Aufregung! Die Schildkröten konnten wir aus nächster Nähe beobachten und sogar in unsere Hände nehmen. Mit vielen tollen, unvergesslichen Eindrücken kehrten wir schliesslich mit dem Zügli zum Schulhaus zurück!  

Die Klasse 1 /2 A

Schuljahresbeginn 
Schuljahresbeginn 

Schuljahresbeginn 

 

Um 8.20 Uhr läuteten die Schulglocken zum ersten Mal in diesem Schuljahr 2022/23. Eine fröhliche Schülerschar kam durch die Türen und belebte die Schulräume aufs Neue.

 

Vor der grossen Pause trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Schulhäuser 1 und 2 zur gemeinsamen Begrüssung der Erstklässler auf dem Pausenplatz. Die älteren Kinder bildeten eine Spalierkette, wodurch sich die Erstklässlerinnen und Erstklässler durchschlängeln durften. Zur Stärkung wurde ein Zackenweggli und Schoggistängeli verteilt.

 

Dieses traditionelle Znüni wurde auch an die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe verteilt. Die Klassen 7 bis 9 trafen sich zum Jahresstart in der Aula, wo die Lehrerschaft sich vorstellte und alle von der Schulleitung begrüsst wurden.

 

In den Kindergärten dauerte hie und da das Verabschieden von den Eltern etwas länger. Voller Neugierde starteten dann alle ins neue Abenteuer Kindergarten und durften zufrieden in den gemeinsamen Morgenstunden lernen und spielen.

 

Wir begrüssen alle jüngeren und älteren Leute in unseren Schulhäusern. Den Lehrpersonen wie den Lernenden wünschen wir von Herzen einen guten Start in ein erfolgreiches, abwechslungsreiches neues Schuljahr.

 

Die Schule Roggwil

Unser Jahresthema
Unser Jahresthema

Sie, werte Eltern, haben an den Elternabenden gehört, dass wir uns in diesem Schuljahr dem Jahresthema: «Die Zukunft ist digital» widmen werden.

Die Digitalisierung in den Schulzimmern schreitet voran. Mit dem neuen Französischlehrmittel «Dis donc» und dem neuen Deutschlehrmittel «Sprachwelt» wird vorausgesetzt, dass die Schülerinnen und Schüler sich immer wieder einzelne Inhalte an einem Computer oder Tablet erarbeiten können. Die digitalen Fähigkeiten werden absolut nicht nur in den Lektionen des Fachs Medien und Informatik gelehrt, sondern sind allgegenwärtig im Schulalltag. Der Lehrplan 21 macht unzählige Querverweise zwischen Medien und Informatik und dem Fachunterricht. Er präzisiert Anwendungskompetenzen, die in vielfältigster Weise im Fachunterricht gelehrt und geübt werden und dies bereits ab dem Kindergarten. Sie merken die Digitalisierung daheim umso mehr, denn Ihre Kinder ab spätestens der 5. Klasse führen kein Aufgabenheft mehr, sondern orientieren sich auf ihrer Plattform Teams oder Padlet, was ihre Hausaufgaben sind. Selbstverständlich bekommen sie diese Informationen auch immer im Unterricht, aber diese Kanäle dienen der Kommunikation und dem Austausch.

Die anstehenden Landschulwochen in OS und Zyklus 2 stehen allerdings unter analogen Mottos. Wir freuen uns auf das Zusammensein und spannende Aktivitäten draussen.




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